1. Kompanie Heide

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Kompaniefu00fchrer: Reiner Kossen

Stellvertr. Kp.-fu00fchrer: Karl Hogeback

Spieu00df: Ansgar Tabeling

Schriftfu00fchrer: Regina Kossen

Kassenwart: Marita Bokop

Schieu00dfwarte: Reiner Kossen & Ansgar Tabeling

Im Jahre 1953 wurde der Schu00fctzenverein Rechterfeld in vier Kompanien eingeteilt. Da die Reihenfolge per Losentscheid festgelegt wurde, hielten es die anderen Kompanien fu00fcr reines Losglu00fcck, dass die Heide zur I. Kompanie geku00fcrt wurde. Fu00fcr uns war es selbstverstu00e4ndlich, denn nur die beste hatte auch den Namen u201eErste Kompanieu201c verdient. In dieser Zeit war unsere Kompanie die mitgliederschwu00e4chste und somit die kleinste Kompanie. Aber Qualitu00e4t kam schon immer vor Quantitu00e4t. Zurzeit zu00e4hlen wir 44 Schu00fctzen, was aber die Qualitu00e4t nicht im Geringsten schmu00e4lert. Als erster Kompaniefu00fchrer wurde Georg Frerkers gewu00e4hlt. Ihm folgten Alwin Grave, Clemens Kossen, Erich Meyer, Alfred Muhle und Helmut Luzki. Seit 1982 ist Heinz Tu00f6nnies unser Kompaniefu00fchrer. Diese lange Amtszeit zeugt von einer hohen Kontinuitu00e4t, die schon so weit fu00fchrt, dass viele ju00fcngere Schu00fctzen den Posten des Kompaniefu00fchrers nicht als frei gewu00e4hlt, sondern als Geburtsrecht ansehen. Da wir gerade von Geburtsrecht sprechen: Das Privileg, zur Ersten Kompanie Heide zu00e4hlen zu du00fcrfen, ist keinesfalls mit der Herkunft verbunden, sondern ein reines Lebensgefu00fchl. Dies zeigt sich immer deutlich bei unserem ju00e4hrlichen Kohlessen oder Heidefest, wo u00fcber alle Altersgrenzen hinweg zusammen gefeiert, gelacht und gute Laune gelebt wird. Dies bezeugt auch die Tatsache, dass unsere u00e4ltesten Mitglieder mit 82 Jahren Klemens Kossen und Alfons Muhle sind, und unser ju00fcngstes Mitglied mit 15 Jahren Dirk Kossen ist.

Daru00fcber hinaus wird unser Kompanieleben seit einigen Jahren sowohl im geselligen als auch im sportlichen Bereich durch unsere Schu00fctzenschwestern bereichert. Mit Marita Sander-Tabeling trat 1987 die erste Schu00fctzenschwester in unsere Kompanie ein. Ihr folgten sechs weitere. Natu00fcrlich zu00e4hlen in der Kompanie nicht nur die Geselligkeit, sondern auch die sportlichen Erfolge, wozu unzu00e4hlige Pokale, Plaketten und regional und u00fcberregional gewonnene Wettbewerbe in Einzel und Mannschaft zu00e4hlen. Diese alle im Einzelnen aufzufu00fchren, wu00fcrde den Rahmen sprengen. Daru00fcber hinaus lasu00acsen wir uns sowieso nicht gerne in einen Rahmen fassen, sondern fallen lieber aus diesem heraus. Zu den gru00f6u00dften Erfolgen zu00e4hlen natu00fcrlich die Ku00f6nige, die aus unserer Kompanie Heide hervorgegangen sind. Es sind vielleicht nicht die meisten, und andere Kompanien ku00f6nnen mehr aufweisen, aber hier sind wir wieder am Anfang: Qualitu00e4t vor Quantitu00e4t.

Und wir ku00f6nnen mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Ku00f6nige wegweisend waren. Und jeder wird uns Recht geben, dass zu viele Wegweiser nur in die Irre fu00fchren. Aber nicht nur Ku00f6nige gingen aus unserer Kompanie hervor, stolz sind wir ebenso auf unsere fu00fcnf Jugend- und drei Schu00fclerprinzen. Schlussfolgernd ku00f6nnen wir feststellen, dass uns in manchen Belangen die anderen Kompanien nicht das Wasser reichen ku00f6nnen. Wozu auch, wir wu00fcrden es eh nicht trinken. Zu den Grou00dfereignissen unserer Kompanie zu00e4hlt vor allem das im Jahre 1995 durchgefu00fchrte Heidefest. Jeder, der es ermu00f6glichen konnte, folgte dem Lockruf der Heide, und so wurde von Brasilien, Island und ganz Deutschland angereist, um gemeinsam dieses Fest zu feiern. Und so manche verloren geglaubten Bande konnten neu geknu00fcpft werden.

Um unsere Kompanie gebu00fchrend zu repru00e4sentieren, wurde im Jahre 1990 eine Kompaniefahne entworfen, die im Sommer desselben Jahres von unserem damaligen Pru00e4ses Josef Honkomp offiziell eingeweiht wurde. Im Jahre 2007 feierte unser Kompaniefu00fchrer Heinz Tu00f6nnies sein 25-ju00e4hriges Dienstjubilu00e4um. Durch seine lange Amtszeit hat er mau00dfgeblichen Anteil daran, dass unsere Kompanie zu dem geworden ist, was sie heute ist. Eine tolerante, humorvolle und charakterstarke Truppe, in der der sportliche Erfolg nur durch Gemeinschaft und Geselligkeit errungen werden kann

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